„Wir gehen voran, für ein menschliches Europa!“

SPD Brandenburg unterstützt Kommunen die  seenotgerettete Flüchtlinge aufnehmen wollen Veröffentlicht am 15. April 2019

Der Landesvorstand der SPD Brandenburg hat beschlossen, dass Kommunen besonders unterstützen werden sollen, die Seenotgerettete freiwillig aufnehmen.

Die SPD Brandenburg unterstützt die Initiative der Hilfsorganisation Seebrücke „Sichere Häfen, sichere Städte“ und spricht sich damit unter anderem gegen die Kriminalisierung von privaten Seenotrettungsorganisationen aus.

Die SPD Brandenburg reagiert damit auch auf einem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung Potsdam, die Initiative „Seebrücke – Schafft sichere Häfen“ zu unterstützen. Mehr als 25 andere Kommunen in Deutschland – etwa Köln, Osnabrück und Greifswald haben sich dieser Initiative bundesweit angeschlossen.

Maja Wallstein, die Europakandidatin der SPD Brandenburg dazu: „Leben retten ist keine Großzügigkeit, sondern ein Minimum an Menschlichkeit. Eine glaubwürdige Sozialdemokratie darf nicht tatenlos zusehen, wie das Sterben im Mittelmeer weitergeht! Europäische Solidarität heißt nicht die Verantwortung auf andere politische Ebenen abzuschieben. Wir gehen voran für ein menschliches Europa. Wer jetzt nicht sofort handelt, sollte ehrlich sein und sagen, dass er bereit ist Menschen sterben zu lassen.“

Den Beschluss finden sie hier.