Gute Gesundheit. Flächendeckend.

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Mehr Prävention. Verlässliche Versorgung. Überall in Brandenburg.

Wir wollen, dass die Bürgerinnen und Bürger gut und ganzheitlich versorgt sind. Und uns ist es wichtig, dass Arbeitnehmer und Arbeitgeber nicht unterschiedlich hohe Beiträge zahlen und deswegen zahlen Beschäftigte ab Januar 2019 weniger Krankenkassenbeiträge – und Arbeitgeber mehr. Es gilt dann die so genannte Parität, also gleiche Beiträge auf beiden Seiten.

In einem guten Gesundheitssystem müssen Versicherte schnell einen Termin bei ihrer Ärztin oder ihrem Arzt bekommen. Wir sorgen für eine schnellere Terminvergabe – und dafür, dass es künftig mehr Sprechstundenzeiten in den Arztpraxen gibt.

Gut versorgt – auch auf dem Land: Durch die besondere geografische Situation unseres Bundeslandes mit viel dünn besiedeltem Land bei gleichzeitig stetig wachsender Anzahl der älteren Bevölkerung stellt die flächendeckende Versorgung dieser ländlichen Regionen eine besondere Herausforderung dar, der wir uns aber mit aller Kraft stellen. So muss ein breit aufgestelltes Gesundheitsangebot und eine WÜRDEVOLLE UND BEDARFSGERECHTE VERSORGUNG IM ALTER auch auf dem Land gewährleistet sein.

Durch verschiedene Netzwerkkooperationen, attraktivere Rahmenbedingungen für die Pflegeberufe sowie durch Anwerbung und besondere staatliche Unterstützung von Ärztinnen und Ärzten, die ihre Arbeit auf dem Land fortsetzen, wollen wir dafür sorgen, dass FLÄCHENDECKENDE UND HOCHWERTIGE VERSORGUNG in unserem Land gesichert ist.

Zur Unterstützung dieses Ziels hat Dietmar Woidke die Einführung eines LANDÄRZTESTIPENDIUMS vorgeschlagen. Es soll einen finanziellen Anreiz für in Ausbildung befindliche Personen geben, wenn sie sich für eine bestimmte Zeit verpflichten auf dem Land als Arzt zu praktizieren.

In den vergangenen Jahren haben die Sozialpartner der Unternehmen und der Gewerkschaften diese Aufgabe sehr ernst genommen und konnten schon viele Erfolge in Bezug auf Maßnahmen im Sinne des Vorsorgenden Sozialstaates erzielen. Ein erfolgreiches Beispiel hierfür ist die KOOPERATION MIT DEM NETZWERK GESUNDE KINDER, das Familien in ganz Brandenburg in den ersten drei Lebensjahren ihrer Kinder über Patenschaften organisiert unterstützend begleitet. Dieses soll in Zukunft auch auf die Begleitung älterer Kinder ausgeweitet werden.

Darüber hinaus setzen wir stark auf den AUSBAU VON PFLEGE- UND GESUNDHEITSZENTREN in diesen Regionen, von denen aus häusliche Pflege sowie Gesundheitsversorgung aller Art systematisch und bedarfsorientiert gesteuert und organisiert werden kann. Dadurch wird u.a. ermöglicht, dass älteren Menschen so lange wie möglich selbstbestimmt und in ihrer gewohnten Umgebung leben können und trotzdem die Unterstützung erhalten, die sie individuell benötigen. In diesem Zuge setzen wir uns auch dafür ein, dass das Konzept der Wohngemeinschaften und die AMBULANTE BEHANDLUNG IN KRANKHÄUSERN AUSGEWEITET werden. Dies hat nicht nur einen positiven Effekt auf die Patienten, die so den Stress und damit verbundene Ängste einer fremden Umgebung umgehen können, sondern entlastet darüber hinaus auch die angespannte personelle und logistische Situation im stationären Krankenhausbereich. Darüber hinaus setzen wir uns für die Erweiterung telemedizinischer Möglichkeiten ein, die der ländlichen Bevölkerung schnellere ärztliche Hilfe ermöglichen soll sowie für den Ausbau barrierefreier Kommunikationsmittel. Letzterer ist insbesondere für Menschen mit Behinderung und Menschen mit mangelnden Sprachkenntnissen von Bedeutung. So können Anliegen und der individuelle Gesundheitszustand adäquat eingeschätzt und entsprechende Behandlungsoptionen optimal angepasst werden. Mit diesem umfassenden Gesundheitspaket werden wir dafür sorgen, GERECHTE GRUNDBEDINGUNGEN FÜR PATIENTEN UND GUTE VERSORGUNGSOPTIONEN FÜR ALLE Menschen in unserem Land herzustellen.

Gesundheit darf nicht vom Geldbeutel abhängen.  Eine gute medizinische Versorgung mit allem, was nötig ist, muss es für alle gleichermaßen geben. Das ist eine Frage der Solidarität.