SPD-Generalsekretär Erik Stohn zur Berichterstattung der Süddeutschen Zeitung über Andreas Kalbitz

Veröffentlicht am 14. Mai 2020
Erik Stohn

Foto: Hans-Christian Plambeck

„Wieder ist ein Details der Biografie bestätigt und bekannt. Andreas Kalbitz hat eingeräumt das sein Name auf einer „Interessenten- oder Kontaktliste der „Heimattreuen Deutsche Jugend“ (HDJ) aufgeführt“ worden sein könnte. Dieses Muster kennen wir. Er räumt stückchenweise ein, was andere recherchiert haben. Es wird immer deutlicher, dass er nicht nur eine Nähe zum rechtstextremen Milieu hatte, sondern Teil der rechtsextremen Szene ist. Ich frage mich, ob er ein medizinisches Problem hat und diese Teilamnesien vielleicht mal von einem Arzt abklären lassen sollte oder ob er bewusst die Öffentlichkeit belügt, bis es nicht mehr zu leugnen ist.“

Süddeutsche Zeitung vom 13. Mai 2020: AfD-Rechtsaußen unter Druck