Jetzt sind sie von der Leine: Kalbitz und seine Fußtruppen

Zur Listenaufstellung der AfD für die Landtagswahl 2019 erklärt SPD-Generalsekretär Erik Stohn: Veröffentlicht am 7. Januar 2019

„Die AfD Brandenburg war noch nie eine Alternative, aber seit diesem Wochenende ist deutlich: Sie ist eine Gefahr für Brandenburg. Mit der Aufstellung der Liste zur Landtagswahl hat die AfD entschieden, sich nicht länger zu verstellen.

Damit geht die Wandlung der AfD weiter. Gegründet als eurokritische Partei, hat sie sich von Gaulands konservativer Rache an der CDU nun zur Rechtsaußenpartei verpuppt. Andreas Kalbitz hat sich Unterstützung für seine völkische und radikale Politik geholt. Die AfD Brandenburg radikalisiert sich also weiter und versteckt dies nicht länger. Wer AfD wählt, muss wissen, dass er ein explosives Gemisch unterstützt. Gemäßigte Kräfte wurden weiter zurückgedrängt.

87 Personen waren angetreten für die 40 geplanten Plätze. Nur 28 Personen haben nach Auffassung der angereisten Mitglieder Platz in der radikalen AfD. Die anderen 59 Personen sind durchgefallen. Offensichtlich waren diese nicht überzeugend genug für die neue rechte Handschrift der AfD Brandenburg.

Brandenburg hat nun Klarheit. Bereits Anfang Januar sagten 80 Prozent der Frauen und 67 Prozent der Männer, dass die AfD eine Partei am rechtsradikalen Rand ist. Diese Zahl dürfte nach dem Wochenende noch weiter steigen.

Brandenburg braucht etwas anderes: Mitmenschlichkeit, Zusammenhalt und Solidarität. Dafür steht die SPD.“