<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/">
	<channel>
		
		<title>www.spd-brandenburg.de - News</title>
		<link>http://www.spd-brandenburg.de/</link>
		<description>Aktuelle News vom Portal SPD Brandenburg</description>
		<language>de</language>
		<image>
			<title>www.spd-brandenburg.de - News</title>
			<url>http://www.spd-brandenburg.de/fileadmin/templates/spd_2010/images/structure/icon_list.gif</url>
			<link>http://www.spd-brandenburg.de/</link>
			<width>29</width>
			<height>34</height>
			<description>Aktuelle News vom Portal SPD Brandenburg</description>
		</image>
		<generator>TYPO3 - get.content.right</generator>
		<docs>http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss</docs>
		
		
		
		<lastBuildDate>Mon, 20 Feb 2012 16:53:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>&quot;Nachdenklicher Mutmacher!&quot;</title>
			<link>http://www.spd-brandenburg.de/news/2012/02/20/nachdenklicher-mutmacher.html</link>
			<description>Zur Nominierung von Joachim Gauck für das Amt des Bundespräsidenten erklärt Matthias Platzeck:
„Ich kenne Joachim Gauck seit zwei Jahrzehnten. Mit ihm gemeinsam gehörte ich von März bis Oktober 1990 in der einzigen frei gewählten Volkskammer der DDR der Fraktion aus Bündnis 90 und Grüner Partei an. </description>
			<content:encoded><![CDATA[Zur Nominierung von Joachim Gauck für das Amt des Bundespräsidenten erklärt Matthias Platzeck:
„Ich kenne Joachim Gauck seit zwei Jahrzehnten. Mit ihm gemeinsam gehörte ich von März bis Oktober 1990 in der einzigen frei gewählten Volkskammer der DDR der Fraktion aus Bündnis 90 und Grüner Partei an.  Joachim Gauck ist der lebenskluge und optimistische, frohgemute und freiheitlich gesinnte Kopf, den wir in den schwierigen Jahren, die vor uns liegen, in diesem Amt brauchen werden. In unübersichtlichen Zeiten ist es gut, wenn Menschen an der Spitze stehen, die Souveränität ausstrahlen, durch und durch unerschrocken sind und Orientierung geben. Für uns in Deutschland könnte Joachim Gauck solch ein Leuchtturm in rauer See werden. Der Republik wird ein solch nachdenklicher Mutmacher gut tun.
Für Joachim Gauck bedeutet wirkliche Freiheit eben nicht, dass jeder tut oder lässt, was ihm gerade einfällt. Für Joachim Gauck heißt Freiheit Verantwortung. Es ist gut, wenn der künftige Präsident Erfahrungen der Menschen in Ostdeutschland in gesamtdeutsche Debatten einbringt.“]]></content:encoded>
			<category>spd-brandenburg.de</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 16:53:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>„Gemeinde ist mehr als der Sitz der Verwaltung!“</title>
			<link>http://www.spd-brandenburg.de/news/2012/02/11/gemeinde-ist-mehr-als-der-sitz-der-verwaltung.html</link>
			<description>Fast 300 Teilnehmer konnten Matthias Platzeck und Innenminister Dietmar Woidke am heutigen Sonnabend auf dem Kommunalkongress der SPD Brandenburg begrüßen. Unter den Gästen im Wildauer Zentrum für Luft- und Raumfahrt waren rund 70 Bürgermeister, Amtsdirektoren, Landräte und Oberbürgermeister, aber auch über 200 ehrenamtliche Gemeindevertreter und Stadtverordnete. Einen ganzen Tag lang haben sie über zukünftige Kommunalstrukturen und den Weg dorthin diskutiert.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Fast 300 Teilnehmer konnten Matthias Platzeck und Innenminister Dietmar Woidke am heutigen Sonnabend auf dem Kommunalkongress der SPD Brandenburg begrüßen. Unter den Gästen im Wildauer Zentrum für Luft- und Raumfahrt waren rund 70 Bürgermeister, Amtsdirektoren, Landräte und Oberbürgermeister, aber auch über 200 ehrenamtliche Gemeindevertreter und Stadtverordnete. Einen ganzen Tag lang haben sie über zukünftige Kommunalstrukturen und den Weg dorthin diskutiert. Der Kommunalkongress war der Auftakt für vier Fachkonferenzen zu den demografischen und politischen Herausforderungen für eine gute Zukunft unseres Landes. Unter der Leitfrage „Wie wollen wir leben?“ wird die SPD Brandenburg bis zum Herbst diesen Jahres mit Lokalpolitikern, Vereinsvorsitzenden und interessierten Bürgern ein Leitbild für das Land Brandenburg erarbeiten.
Eröffnet wurde der Kongress durch zwei Reden von Matthias Platzeck und Dietmar Woidke, die beide die Anpassungsnotwendigkeiten für die Kommunalstrukturen umrissen.
In drei Workshops und auf einer Podiumsdiskussion formulierten die Teilnehmer Anforderungsprofile an eine kommende Kommunalreform. Eine Abgeordenete spitze Ihre Forderung zu: „Gemeinde ist deutlich mehr als der Sitz der Verwaltung“. Teilhabe und politische Repräsentanz müssten auf jeden Fall vor Ort erhalten bleibe. Anders verhalte es sich bei den Verwaltungsstrukturen. Bürgerfreundlichkeit drücke sich stärker durch eine qualitativ hochwertige Verwaltungstätigkeit und Verlässlichkeit aus, als durch den Sitz der Verwaltung. Heiß diskutiert wurde auch ein kommunaler Finanzausgleich. Er soll helfen, die kommunale Handlungsfähigkeit dauerhaft zu erhalten.
In diesem Spannungsfeld biete sich viel Handlungsspielraum, um auf die Anpassungszwänge reagieren zu können.
<br />Mehr Informationen zur Zukunftsdebatte und zu den weiteren Konferenzen finden Sie unter <link http://www.brandenburg2030.de>www.brandenburg2030.de.</link> ]]></content:encoded>
			<category>spd-brandenburg.de</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 11 Feb 2012 16:45:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Sparanstrengungen tragen erste Früchte</title>
			<link>http://www.spd-brandenburg.de/news/2012/02/07/sparanstrengungen-tragen-erste-fruechte.html</link>
			<description>Im vergangenen Jahr hat das Land Brandenburg keine neuen Schulden aufgenommen. Gerade einmal vier Bundesländern ist dies gelungen. Neben Brandenburg schrieben nur noch Bayern, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen schwarze Zahlen. Klara Geywitz, finanzpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, erklärte dazu: &quot;Ich freue mich, dass unsere Sparanstrengungen erste Früchte tragen. Dass wir zu den einzigen vier Bundesländern gehören, die im vergangenen Jahr ohne Neuverschuldung ausgekommen sind, bestätigt unsere Arbeit als Koalitionsfraktionen. Brandenburg ist weiter auf einem guten und soliden Weg.&quot;</description>
			<content:encoded><![CDATA[Im vergangenen Jahr hat das Land Brandenburg keine neuen Schulden aufgenommen. Gerade einmal vier Bundesländern ist dies gelungen. Neben Brandenburg schrieben nur noch Bayern, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen schwarze Zahlen. Klara Geywitz, finanzpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, erklärte dazu: &quot;Ich freue mich, dass unsere Sparanstrengungen erste Früchte tragen. Dass wir zu den einzigen vier Bundesländern gehören, die im vergangenen Jahr ohne Neuverschuldung ausgekommen sind, bestätigt unsere Arbeit als Koalitionsfraktionen. Brandenburg ist weiter auf einem guten und soliden Weg.&quot; In Richtung der Opposition sagte die SPD-Finanzexpertin weiter: &quot;Noch vor wenigen Wochen zerschnitt die CDU-Fraktionsvorsitzende medienwirksam eine große Kreditkarte, um unsere Finanzpolitik populistisch in Misskredit zu bringen. Jetzt zeigt sich, dass die schrillen Angriffe auf die rot-rote Landesregierung keine Substanz hatten. Brandenburg arbeitet solide und ist Vorbild - auch für viele CDU-regierte Bundesländer.&quot;
Klara Geywitz kündigte an, den eingeschlagenen Konsolidierungskurs mit sozialem Augenmaß fortzusetzen. &quot;Ab 2014 wollen wir dauerhaft auf neue Schulden verzichten. Um dies auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten zu schaffen, bauen wir jetzt eine Schwankungsreserve auf.
Keine neuen Schulden, das ist gut für unsere Kinder - denn die müssten sie bezahlen.&quot;]]></content:encoded>
			<category>spd-brandenburg.de</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 11:19:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Frau Dr. Seltsam oder: Es fährt ein Zug nach nirgendwo.</title>
			<link>http://www.spd-brandenburg.de/news/2012/01/23/frau-dr-seltsam-oder-es-faehrt-ein-zug-nach-nirgendwo.html</link>
			<description>Im Sommer 2008 bezeichnete Saskia Ludwig den Brandenburger Landesverband ihrer Partei in einem Positionspartei als die „schlechteste CDU Deutschlands“. Das war zu einer Zeit, als die Brandenburger Christdemokraten als Juniorpartner der SPD noch ordentliche Regierungspolitik machten. Saskia Ludwig wollte mehr. Nachdem sich Johanna Wanka entschieden hatte, ihre Karrierechancen im Westen zu suchen, steht Frau Ludwig nun selbst an der Spitze der inzwischen oppositionellen Brandenburger CDU. Seither ist kaum eine Woche vergangen, in der sie nicht mit skurrilen Aussagen, bizarren Beiträgen, abwegigen Äußerungen, widersprüchlichen Positionierungen, schrillen Anschuldigungen und ideologischem Kampfgeschrei aufgefallen wäre.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Im Sommer 2008 bezeichnete Saskia Ludwig den Brandenburger Landesverband ihrer Partei in einem Positionspartei als die „schlechteste CDU Deutschlands“. Das war zu einer Zeit, als die Brandenburger Christdemokraten als Juniorpartner der SPD noch ordentliche Regierungspolitik machten. Saskia Ludwig wollte mehr. Nachdem sich Johanna Wanka entschieden hatte, ihre Karrierechancen im Westen zu suchen, steht Frau Ludwig nun selbst an der Spitze der inzwischen oppositionellen Brandenburger CDU. Seither ist kaum eine Woche vergangen, in der sie nicht mit skurrilen Aussagen, bizarren Beiträgen, abwegigen Äußerungen, widersprüchlichen Positionierungen, schrillen Anschuldigungen und ideologischem Kampfgeschrei aufgefallen wäre. Gewiss, wer weitgehend unbekannt ist im Land, der muss sich so gut es geht bemerkbar machen: Klappern gehört zum oppositionellen Handwerk. Wo dabei aber der Bezug zur Realität völlig verlorengeht, wo Politikern sämtliche Kategorien verrutschen, wo jede Verhältnismäßigkeit und jeder Anstand verloren gehen - da lässt sich vielleicht Aufmerksamkeit erzielen, vor allem aber Befremden und echtes Entsetzen. Man fragt sich: Was treibt Saskia Ludwig zu so absurden Behauptungen wie derjenigen, im Land Brandenburg herrsche heute der „Kommunismus-Sozialismus unter Platzeck“? Worauf will sie hinaus, wenn sie das wichtige politische Ziel der sozialen Gerechtigkeit als „trojanisches Pferd des Totalitarismus“ verunglimpft? Was um Himmels Willen meint Saskia Ludwig, wenn sie in der Dezember-Landtagsdebatte in einer Pauschalbeschimpfung der Brandenburger sagt: „Als Ministerpräsident würde ich mich fragen, warum gerade die Brandenburger (…) den Unterschied zwischen Diktatur und Demokratie nicht verstehen.“
Man muss sich das alles auf der Zunge zergehen lassen. Hier versucht also offenbar die Vorsitzende einer Oppositionspartei dadurch Zustimmung zu erlangen, dass sie völlig abwegige Thesen verbreitet und nebenbei noch wüste Publikumsbeschimpfung betreibt. Die Brandenburger wissen aber sehr gut, dass ihr Ministerpräsiden Matthias Platzeck nicht in einer historischen Reihe mit Stalin, Enver Hodscha und Kim Jong-il steht. Sie haben in Wahlen und Umfragen immer wieder ihrem mehrheitlichen Wunsch nach sozialer Gerechtigkeit Ausdruck verliehen. Und die allermeisten Menschen in Brandenburg finden es auch zweifellos überhaupt nicht witzig, von Frau Oberlehrerin Dr. Ludwig pauschal attestiert zu bekommen, sie seien zu naiv oder zu ahnungslos, zwischen Demokratie und Diktatur zu unterscheiden.
Es trifft sicherlich zu, dass die Brandenburger CDU nach zwei Jahrzehnten interner Auseinandersetzungen zum Zeitpunkt von Saskia Ludwigs Machtübernahme in keinem guten Zustand war. Seitdem aber hat Frau Ludwig den hiesigen Landesverband mit geradezu atemberaubender Konsequenz ins vollständige politische und gesellschaftliche Abseits manövriert. Gesprächsfäden werden abgerissen, frühere Partner systematisch verprellt, Bürgerinnen und Bürgern vor den Kopf gestoßen. Die Ludwig-CDU ist drauf und dran, alle Brücken zur Wirklichkeit niederzureißen. Während die Vorsitzende Journalisten vieler brandenburgischer Medien mit Gerichtsverfahren überzieht, gibt sie zugleich gerne Interviews in dubiosen Blättern vom äußersten rechtskonservativen Rand wie der „Jungen Freiheit“ und der „Preußischen Allgemeinen Zeitung“.&nbsp; Dort versteigt sie sich dann zu Beschreibungen der Brandenburger Landespolitik und des Ministerpräsidenten, die den Eindruck vermitteln, auf seinem Weg in den Kommunismus bereite Brandenburg gerade den Austritt aus der Bundesrepublik Deutschland oder gar - möglichst am 13.August 2012 - den Bau einer neuen Mauer vor. Das alles ist nur noch bizarr.
Man könnte Saskia Ludwig „Geradlinigkeit“ bescheinigen, aber diese Eigenschaft schreibt man einem Elefanten im Porzellanladen üblicherweise auch nicht zu. Nein, der Fall Ludwig ist wohl anders gelagert. Hier ist es einer rechtskonservativen Ideologin gelungen, sich an die Spitze einer schwer angeschlagenen und verunsicherten Partei zu setzen, indem sie ihr weismachte, sie allein besitze einen klaren Kompass, kenne Ziel und Richtung. Damit ist Saskia Ludwig ein wirkliches Phänomen. In der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland und auch in der Geschichte der ostdeutschen Bundesländer haben die Volksparteien üblicherweise versucht, die ganz normalen Menschen in der Mitte der Gesellschaft zu erreichen und zu überzeugen. Der politische Wettbewerb in Deutschland ist ein Wettbewerb um solche Wähler. Doch deren Ansichten und Anliegen sind Frau Ludwig herzlich gleichgültig.
Noch unbegreiflicher ist nur, dass sich die Brandenburger CDU-Vorsitzende nicht einmal darum schert, was die&nbsp; noch verbliebenen Anhänger ihrer eigener Partei denken. Ausweislich einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag der Aufarbeitungs-Enquete des Landtages sind nämlich 63 Prozent der Brandenburger CDU-Anhänger der Meinung, dass die Lebensleistungen der Ostdeutschen heute nicht ausreichend anerkannt werden. Fast die Hälfte (46 Prozent) der Brandenburger CDU-Wähler lehnen den Begriff „Unrechtsstaat“ für die DDR ab. Volle 50 Prozent der CDU-Anhänger meinen sogar, mehr als 20 Jahre nach der Wiedervereinigung müsse endlich ein Schlussstrich unter die Vergangenheit gezogen und mehr in die Zukunft geschaut werden.
Fast schon amüsant angesichts der Tiraden von Frau Ludwig ist, dass die Brandenburger CDU-Anhänger mit dem politischen System in ihrem Bundesland zufriedener sind als mit dem System auf Bundesebene (Brandenburg 57 Prozent, Bund 44 Prozent). Einen Rat für die Ludwig-CDU hätten deren Anhänger übrigens auch: 62 Prozent der CDU-Wähler sind nämlich der Meinung, dass es nicht die Aufgabe der politischen Opposition ist, die Regierung zu kritisieren, sondern sie in ihrer Arbeit zu unterstützen. Frau Ludwigs Strategie sieht aber anders aus: „2014 werden die Bürger dann die Wahl haben zwischen Kommunismus-Sozialismus unter Platzeck oder einer freiheitlichen Alternative der bürgerlichen Parteien ohne ideologische Bevormundung durch die Politik.“ Angesichts der Stimmung in der CDU-Wählerschaft könnte es sein, dass Frau Ludwig, die wie weiland Franz Josef Strauß den Sozialismus zu Lande, zu Wasser und in der Luft bekämpfen will, bald niemand mehr folgt. Der Brandenburger CDU und der politischen Kultur in unserem Land wäre es zu wünschen.
<i>Von Klaus Ness</i>]]></content:encoded>
			<category>spd-brandenburg.de</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 08:31:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neue Perspektive 21 erschienen!</title>
			<link>http://www.spd-brandenburg.de/news/2012/01/02/neue-perspektive-21-erschienen-1.html</link>
			<description>Die neue Perspektive 21 beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit der  Zukunft der kommunalen Selbstverwaltung. In einem Beitrag entwirft  Innenminister Dietmar Woidke  sein Bild von der Zukunft der Kommunen, Heinz Müller berichtet über die  Erfahrungen mit Kreisgebietsreformen in Mecklenburg-Vorpommern, Frank Pfeil von der Verwaltungsreform in Sachsen. Ebenfalls im Heft: die historische Rede von Helmut Schmidt auf dem SPD-Bundesparteitag. Das gesamte Heft finden Sie hier.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die neue Perspektive 21 beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit der  Zukunft der kommunalen Selbstverwaltung. In einem Beitrag entwirft  Innenminister Dietmar Woidke  sein Bild von der Zukunft der Kommunen, Heinz Müller berichtet über die  Erfahrungen mit Kreisgebietsreformen in Mecklenburg-Vorpommern, Frank Pfeil von der Verwaltungsreform in Sachsen. Ebenfalls im Heft: die historische Rede von Helmut Schmidt auf dem SPD-Bundesparteitag. Das gesamte Heft finden Sie hier. ]]></content:encoded>
			<category>spd-brandenburg.de</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 02 Jan 2012 12:22:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Matthias Platzeck über Energiekrise, Proteste und seine Hoffnungen für 2012</title>
			<link>http://www.spd-brandenburg.de/news/2011/12/19/matthias-platzeck-ueber-energiekrise-proteste-und-seine-hoffnungen-fuer-2012.html</link>
			<description>Der Landeshaushalt für 2012 ist unter Dach und Fach. Die Politiker verabschieden sich in die Weihnachtspause. Über das zurückliegende Jahr sprachen mit Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) Volkmar Krause und Igor Göldner.
MAZ: Ein turbulentes politisches Jahr geht zu Ende. Neben Bildern der Krise bleiben wohl die Bilder protestierender Bürger am stärksten haften – auch in Brandenburg. Empfinden Sie diese Proteste als beunruhigend?</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Landeshaushalt für 2012 ist unter Dach und Fach. Die Politiker verabschieden sich in die Weihnachtspause. Über das zurückliegende Jahr sprachen mit Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) Volkmar Krause und Igor Göldner.
MAZ: Ein turbulentes politisches Jahr geht zu Ende. Neben Bildern der Krise bleiben wohl die Bilder protestierender Bürger am stärksten haften – auch in Brandenburg. Empfinden Sie diese Proteste als beunruhigend? Matthias Platzeck: Ich habe mich 1989 mit dafür eingesetzt, dass  protestiert werden kann. Protest ist legitim und ein Urelement der  Demokratie. Protest hat aber nicht immer die Eigenschaft, die Meinung  der Mehrheit widerzuspiegeln. So haben wir in Stuttgart bei der  Volksabstimmung über den Bahnhof erlebt, übrigens ganz anders als  gefühlt, dass die Mehrheiten am Ende ganz andere waren.
<i>Auch in Brandenburg wurde so viel demonstriert wie lange nicht – gegen  Flugrouten, Sparpläne für Schulen, Braunkohle, Windräder ...</i>
Platzeck: ... ja, wir haben heute gleichzeitig Proteste gegen fossile  Brennstoffe, Windräder, Solarkraftwerke, Biogasanlagen und  Stromleitungen. Da wird schon deutlich, dass daraus keine lösbare  Gleichung zu machen ist. Die Demokratie lebt also neben dem Protest noch  von anderen Elementen – auch vom Kompromiss. Am Ende muss die  Mehrheitsentscheidung eines gewählten Gremiums stehen. Schließlich soll  die Energieversorgung stabil und sicher sein.
<i>Was schlagen Sie vor?</i>
Platzeck: Noch einmal, Proteste sind legitim. Ich würde mir aber  manchmal wünschen, dass die beteiligten Bürger erkennen, dass wir am  Ende eine tragfähige Lösung bekommen müssen. Deshalb muss zumindest der  Ansatz einer Lösungsmöglichkeit wirklich offen gelassen werden.
<i>Die größten Sorgen machen sich die Brandenburger, wie unsere jüngste  Umfrage zeigte, über die Krise des Euro und der internationalen  Finanzmärkte. Was sagen Sie den Menschen?</i>
Platzeck: Ich teile diese Sorge. Niemand kann heute überschauen, wie es  auf den Finanzmärkten weitergeht. Mir wird aber zunehmend klarer, dass  wir alle bei der Einführung des Euro einer Illusion aufgesessen sind.  Wir dachten, ein bisschen schwanger geht. Eine gemeinsame Währung vieler  Länder ja, aber keine gemeinsame Wirtschafts- Haushalts- und  Finanzpolitik. Das ging ein paar Jahre gut, ist aber jetzt gegen die  Wand gefahren. Deshalb müssen wir eine Entscheidung treffen, die nicht  gemütlich ist. Meinen wir es mit Europa ernst?
<i>Wie ist Ihre Meinung?</i>
Platzeck: Ich gehöre ganz klar zu den Befürwortern. Sage aber auch – und  ich bin alles andere als ein Pessimist – , wenn wir den Sprung zu mehr  gemeinsamer Politik nicht schaffen, wird Europa über kurz oder lang in  Kleinstaaterei zurückfallen. Und da hat Europa leidvolle  jahrhundertelange Erfahrungen, wie das enden kann.
<i>Was wurde falsch gemacht?</i>
Platzeck: Beispielsweise ist es bis heute nicht gelungen, Europa ein  Gesicht zu geben mit einer gemeinsamen, demokratisch kontrollierten  Regierung. Das halte ich perspektivisch für unerlässlich.
<i>In Brandenburg ist die rot-rote Koalition jetzt gut zwei Jahre im Amt.  Ihr Partner, die Linke, schwächelt. Sie verliert in Meinungsumfragen an  Zustimmung, ist in der Kohle-Frage gespalten. Muss Ihnen das nicht  Sorgen machen?</i>
Platzeck: Auseinandersetzungen innerhalb von Parteien sind normal. In  der SPD gibt es diese auch, wie auf dem jüngsten Landesparteitag zur  Bildungspolitik. Ich würde das bei den Linken nicht überbewerten.
<i>Im Jahr 2010 prägte das Stasi-Thema und Affären die politische Debatte.  In diesem Jahr stand die rot-rote Landesregierung wegen Kürzungen bei  Bildung und Hochschulen schwer in der Kritik. Wie stabil ist die  Koalition?</i>
Platzeck: Die Landesregierung arbeitet gut zusammen. Das Klima ist gut,  auch zwischen den Fraktionen. Und es war ein gutes Jahr für Brandenburg.  Die Weichenstellungen waren richtig. Ich bin übrigens froh, dass der  Finanzminister in schwieriger Zeit einen soliden Haushalt vorgelegt hat.  Wir stellen 2000 junge Lehrer ein und halten an unserem Ziel fest,  spätestens 2014 keine neuen Schulden mehr zu machen.
<i>Die CDU ist also nach wie vor für Sie keine Alternative. Oder hat sich Ihre Einschätzung inzwischen geändert?</i>
Platzeck: Ich habe gerade eine 23-teilige Anfrage der CDU-Vorsitzenden  Dr. Ludwig auf dem Tisch. Dort wird mit einem gehörigen Impetus  abgefragt, wie viele Gedenksteine, Büsten, Bodenplatten und so weiter es  über Kommunisten und Sozialisten gibt und welche Kosten die Pflege der  sowjetischen Kriegsgräber verursacht. Und zwar getrennt für die Zeit von  1949 – 1990 und danach. Wenn man das liest, fragt man sich nicht nur  nach dem inhaltlichen Gehalt. Ich hatte immer wieder die Hoffnung, dass  bei der CDU die Fixiertheit auf die Vergangenheit ein Stück den  Zukunftsthemen weicht. Das ist leider nicht der Fall. Hinzu kommt das  Schlechtreden der zehn gemeinsamen Regierungsjahre. Das haben meine  früheren Stellvertreter, ob Jörg Schönbohm, Ulrich Junghanns oder  Johanna Wanka einfach nicht verdient.
<i>In der Energiepolitik ist die Lage in Ihrer Koalition unübersichtlich.  Überdies werfen Ihnen Umweltschützer vor, zu stark auf den Klimakiller  Braunkohle zu setzen. Wohin geht nun die Reise von Rot-Rot?</i>
Platzeck: Ich frage mich manchmal, warum sich Greenpeace und andere  Umweltverbände so intensiv auf Jänschwalde konzentrieren. Unsere  Energiestrategie umfasst viel mehr. Im Vordergrund steht der massive  Ausbau erneuerbarer Energien. Wir konzentrieren uns auf die Erforschung  von Speichertechnologien und Netzausbau. Auch bei der  Kohlendioxid-Reduzierung sind wir deutschlandweit vorn mit dabei. Wir  werden die Klimavorgaben des Bundes und der EU für 2020 erfüllen. Das  werden nicht alle Länder von sich behaupten können. Und, na klar, wollen  wir den Preis der Bundesregierung als bestes Land beim Ausbau der  Erneuerbaren Energien auch zum dritten Mal erhalten. Hattrick ist das  klare Ziel.
<i>Dennoch soll 2025 ein neues Kohlekraftwerk in Jänschwalde gebaut werden.</i>
Platzeck: Moment. Wir diskutieren über einen Ersatzbau in vielleicht 15  Jahren, der an Bedingungen geknüpft ist. Es muss einen Investor geben.  Der muss eine drastische Minderung des CO2-Ausstoßes garantieren. Und es  muss eine Notwendigkeit für den Bau vorliegen. Sollten wir fulminant  mit den erneuerbaren Energien vorankommen, wird keiner mehr dort einen  Stein in die Hand nehmen.
<i>Damit rechnen Sie aber offenbar nicht?</i>
Platzeck: Wir sind ein Industrieland, das ist die Quelle unseres  Wohlstands und wir haben die Pflicht und Schuldigkeit, eine sichere und  preisgünstige Energieproduktion zu gewährleisten. Ich sehe darüber  hinaus wachsende Akzeptanzprobleme in Brandenburg für erneuerbare  Energien. Es bedarf also der Option Kohle, die wir als  Brückentechnologie aller Voraussicht nach länger brauchen als mancher  jetzt denkt.
<i>Die Opposition im Landtag verlangt von Ihnen in der Energiepolitik einen „Plan B“. Wo ist der?</i>
Platzeck: Den realisieren wir seit Jahren. Schauen Sie sich doch den  Strukturwandel hin zu den erneuerbaren Energien im ganzen Land an. Mehr  als bestes Bundesland bei erneuerbaren Energien kann man nicht sein. Das  ist unser Hauptkampffeld. Wir dürfen aber nicht alle anderen Türen  zuschlagen.
<i>Herr Platzeck, Sie sind vor wenigen Tagen erstmals Opa geworden. Werden Sie mit Ihrem Enkel gemeinsam Weihnachten feiern?</i>
Platzeck: Ja. Wir feiern wie jedes Jahr mit der ganzen Familie. Das  Enkelchen wird auch dabei sein, wenn am ersten Feiertag bei uns zu Hause  die Gans auf den Tisch kommt.
<i>Und wie fühlen Sie sich momentan kurz vor den Feiertagen: eher als Opa oder als Ministerpräsident?</i>
Platzeck: Da ist schon ein Konkurrenzgefühl da. Ich bin schon sehr eingenommen von dem kleinen Kerl.<br /> ]]></content:encoded>
			<category>spd-brandenburg.de</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 18:57:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ein Haushalt für Aufstieg und Konsolidierung</title>
			<link>http://www.spd-brandenburg.de/news/2011/12/16/ein-haushalt-fuer-aufstieg-und-konsolidierung.html</link>
			<description>In der Schlussdebatte zum Landeshaushalt 2012 hat der Fraktionsvorsitzende Ralf Holzschuher den Weg der Konsolidierung bekräftigt. Gleichzeitig, so Holzschuher, &quot;konzentrieren wir die vorhandenen Mittel auf die strategisch wichtigen Bereiche der Landespolitik. Deshalb steht Bildung auch weiterhin im Mittelpunkt unserer Politik des sozialen Aufstiegs.&quot; Brandenburg habe nach wie vor eine der höchsten Investitionsquoten in Deutschland. Nur Sachsen sei besser. Zudem baue Brandenburg eine Schwankungsreserve auf. Holzschuher sagte: &quot;Ab 2020 dürfen die Länder nur in absoluten Notlagen Kredite aufnehmen. Das heißt, dass wir für wichtige Investitionen und Zeiten, in denen die Konjunktur nicht so gut läuft, finanziell vorsorgen müssen. Genau dafür ist die Schwankungsreserve da. Das ist eine gute und vorausschauende Politik.</description>
			<content:encoded><![CDATA[In der Schlussdebatte zum Landeshaushalt 2012 hat der Fraktionsvorsitzende Ralf Holzschuher den Weg der Konsolidierung bekräftigt. Gleichzeitig, so Holzschuher, &quot;konzentrieren wir die vorhandenen Mittel auf die strategisch wichtigen Bereiche der Landespolitik. Deshalb steht Bildung auch weiterhin im Mittelpunkt unserer Politik des sozialen Aufstiegs.&quot; Brandenburg habe nach wie vor eine der höchsten Investitionsquoten in Deutschland. Nur Sachsen sei besser. Zudem baue Brandenburg eine Schwankungsreserve auf. Holzschuher sagte: &quot;Ab 2020 dürfen die Länder nur in absoluten Notlagen Kredite aufnehmen. Das heißt, dass wir für wichtige Investitionen und Zeiten, in denen die Konjunktur nicht so gut läuft, finanziell vorsorgen müssen. Genau dafür ist die Schwankungsreserve da. Das ist eine gute und vorausschauende Politik. In seiner Rede erklärte der SPD-Fraktionschef die Notwendigkeit der  Sparmaßnahmen im kommenden Jahr. Er sagte: &quot;Wir wollen nicht, dass unser  politischer Handlungsspielraum durch Zinszahlungen noch stärker  eingeschränkt wird. Die Euro-Krise macht es deutlich: Zu viele Schulden  schnüren Staaten ein. Zu viele Schulden verunsichern nicht nur Märkte,  sondern auch Menschen. Und zu viele Schulden führen letztlich zu weniger  öffentlichen Dienstleistungen, zu mehr Steuern und zu größerer  Ungerechtigkeit. Dort wollen wir nicht hin. Und dort wird Brandenburg  auch nicht hingelangen.&quot; Ralf Holzschuher sprach sich für einen  sinnvollen Mix aus klugen Investitionen in Wirtschaft und Bildung,  effektiverer Verwaltung und den damit verbundenen notwendigen  Einsparungen. &quot;Das ist unser Weg - ein Weg, der Wachstum und  Gerechtigkeit im Blick hat&quot;, so Holzschuher.
Ralf Holzschuher warnte die Opposition angesichts der unsicheren  weltwirtschaftlichen Situation vor überzogenen Forderungen. Er sagte:  &quot;Bislang ist Deutschland gut durch die Euro-Krise gekommen. Aber wir  geben zu: Uns allen ist unwohl angesichts der hohen Geschwindigkeit von  immer neuen Rettungsmaßnahmen.&quot; Das kommende Jahr werde daher ein sehr  entscheidendes Jahr für Brandenburg: &quot;Unser Platz ist mitten in Europa -  mit allen Konsequenzen. Wir werden in den kommenden Monaten zweifellos  sehr verantwortlich und sehr entschieden auf neue Herausforderungen  reagieren müssen. Und dafür wünsche ich uns allen viel Kraft. Wir werden  sie brauchen&quot;, so der SPD-Fraktionsvorsitzende abschließend.]]></content:encoded>
			<category>spd-brandenburg.de</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 16 Dec 2011 11:38:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Wir investieren weiter in das Fundament unseres Landes</title>
			<link>http://www.spd-brandenburg.de/news/2011/12/14/wir-investieren-weiter-in-das-fundament-unseres-landes.html</link>
			<description>In der heutigen Debatte zum Landeshaushalt 2012 hat die finanzpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Klara Geywitz, den Kurs der Koalition bestärkt. Sie sagte: &quot;Landesregierung und Koalitionsfraktionen stellen sich der Aufgabe, das Land so aufzustellen, dass es in Zukunft mit weniger Geld und weniger Menschen genauso gut zurecht kommt wie jetzt und lebenswert bleibt.&quot;</description>
			<content:encoded><![CDATA[In der heutigen Debatte zum Landeshaushalt 2012 hat die finanzpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Klara Geywitz, den Kurs der Koalition bestärkt. Sie sagte: &quot;Landesregierung und Koalitionsfraktionen stellen sich der Aufgabe, das Land so aufzustellen, dass es in Zukunft mit weniger Geld und weniger Menschen genauso gut zurecht kommt wie jetzt und lebenswert bleibt.&quot; Die SPD-Finanzexpertin begrüßte, dass Brandenburg auch im Jahr 2012 mehr  Investitionen tätigen wird, als die meisten anderen Bundesländer: &quot;Wir  investieren ganz bewusst in das Fundament unseres Landes - die Kommunen.  Die Bürgermeister und nicht zuletzt&nbsp; die Bauwirtschaft danken uns das.  Zudem nutzen wir die Steuermehreinnahmen, um eine Schwankungsreserve zu  schaffen. Ab 2014 wollen wir keine neuen Schulden mehr aufnehmen, ab  2019 dürfen wir das wegen der Schuldenbremse nicht mehr. Was machen wir  dann, wenn die Einnahmen wegbrechen und die Lehrer noch bezahlt werden  müssen? Dann brauchen wir Rücklagen. Und die sparen wir jetzt an.&quot;
Die Kritik der Opposition, die Regierung würde nicht genug sparen,  konterte Klara Geywitz: &quot;Wir haben uns trotz Steuermehreinnahmen nicht  um strukturelle Einsparungen gedrückt. Sei es bei der Polizeireform, der  Neuordnung der Gerichtsstandorte, der Zukunft der  Justizvollzugsanstalten, der Finanzierung der freien Schulen undund und.  Wir sind aber zugleich der festen Überzeugung, dass es auch in Zukunft  ordentliche Straßen, Schienen und Schulen, eine aktive  Arbeitsmarktpolitik und mehr Chancen von Kindern armer Eltern geben  muss. Dafür nehmen wir auch weiterhin Geld in die Hand.&quot;
Der Opposition hielt Klara Geywitz entgegen: &quot;Sie machen  Haushaltspolitik ohne Sicherheitspuffer. Das sieht dann auf den ersten  Blick schick aus. Doch wehe es weht ein kalter Wind, die Zinsen steigen,  die Konjunktur lahmt und die Einnahmen brechen weg. Dann ist es aus mit  dem schönen Schein.&quot; Die rot-rote Koalition konsolidiere langfristig  und nicht mit Blick auf die schnelle Schlagzeile: &quot;Wir wollen einen  Haushalt aufstellen, der auf Eventualitäten eingestellt ist und nicht  beim ersten Zwischenfall auseinanderfliegt&quot;, so die SPD-Finanzexpertin  abschließend.]]></content:encoded>
			<category>spd-brandenburg.de</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 14 Dec 2011 12:26:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Matthias Platzeck mit zweitbestem Ergebnis in SPD-Bundesvorstand gewählt!</title>
			<link>http://www.spd-brandenburg.de/news/2011/12/05/matthias-platzeck-mit-zweitbestem-ergebnis-in-spd-bundesvorstand-gewaehlt.html</link>
			<description>Mit 390 Stimmen ist Matthias Platzeck heute von den Delegierten des SPD-Bundesparteitages im ersten Wahlgang in den Bundesvorstand gewählt worden. Damit hat er das zweitbeste Ergebnis aller Kandidaten erreicht.
Zuvor hat  Platzeck deutlich gemacht, dass er seine Erfahrungen aus der sozialen und wirtschaftlichen Transformation Brandenburgs, aber auch aus den Erfolgen unserer modernen Industriepolitik in die Waagschale einbringen möchte, damit die SPD auch auf Bundesebene wieder stärkste Politische Kraft wird.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Mit 390 Stimmen ist Matthias Platzeck heute von den Delegierten des SPD-Bundesparteitages im ersten Wahlgang in den Bundesvorstand gewählt worden. Damit hat er das zweitbeste Ergebnis aller Kandidaten erreicht.
Zuvor hat  Platzeck deutlich gemacht, dass er seine Erfahrungen aus der sozialen und wirtschaftlichen Transformation Brandenburgs, aber auch aus den Erfolgen unserer modernen Industriepolitik in die Waagschale einbringen möchte, damit die SPD auch auf Bundesebene wieder stärkste Politische Kraft wird. &nbsp;“Ich will meinen Beitrag dazu leisten, dass die Interessenwahrnehmung Ostdeutschland in der SPD auch weiterhin gut aufgehoben ist“, so Platzeck<br />&nbsp;Von den Delegierten forderte der Brandenburger SPD-Vorsitzende, dass der Parteitag “ein weiteres Signal einer geschlossenen und entschlossenen SPD” aussende und zeige, “dass wir bereit sind, Verantwortung gerade auch in der Krise zu übernehmen”.
Mehr Informationen zum SPD-Bundesparteitag unter&nbsp;<link http://www.spd.de/ - - www.spd.de>www.spd.de</link>]]></content:encoded>
			<category>spd-brandenburg.de</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 05 Dec 2011 14:55:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Matthias Platzeck will in den SPD-Bundesvorstand, aber kein Comeback als Bundespolitiker</title>
			<link>http://www.spd-brandenburg.de/news/2011/12/04/matthias-platzeck-will-in-den-spd-bundesvorstand-aber-kein-comeback-als-bundespolitiker.html</link>
			<description>Fünf Jahre nach seinem Gastspiel als SPD-Chef tritt Brandenburgs Ministerpräsident (58) auf dem Parteitag am Wochenende für das neue Führungsgremium der Sozialdemokraten an. Mit ihm sprach Henry Lohmar.
MAZ: Herr Platzeck, heißt es für Sie in Zukunft wieder mehr Willy-Brandt-Haus, weniger Brandenburg?
Matthias Platzeck: Definitiv nein. Ich war ja bisher schon als Ministerpräsident Mitglied im Präsidium und deshalb regelmäßig Montagfrüh im Willy-Brandt-Haus. Auch in Zukunft wird sich nichts ändern. Mein Schwerpunkt bleibt das Land.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Fünf Jahre nach seinem Gastspiel als SPD-Chef tritt Brandenburgs Ministerpräsident (58) auf dem Parteitag am Wochenende für das neue Führungsgremium der Sozialdemokraten an. Mit ihm sprach Henry Lohmar.
MAZ: Herr Platzeck, heißt es für Sie in Zukunft wieder mehr Willy-Brandt-Haus, weniger Brandenburg?
Matthias Platzeck: Definitiv nein. Ich war ja bisher schon als Ministerpräsident Mitglied im Präsidium und deshalb regelmäßig Montagfrüh im Willy-Brandt-Haus. Auch in Zukunft wird sich nichts ändern. Mein Schwerpunkt bleibt das Land. &nbsp;<i>Darf man daraus schließen, dass Sie definitiv in der Landespolitik bleiben, auch für den Fall, dass die SPD 2013 im Bund regieren sollte?</i>
Platzeck: Mit dieser Frage muss ich nun seit über einem Jahrzehnt umgehen. An der Antwort hat sich nichts geändert. Ich bleibe im Land und bin auch gerne bereit, bei der Landtagswahl 2014 erneut als Spitzenkandidat anzutreten – sofern meine Partei das wünscht. Aber ich will mich wie bisher auch auf der Bundesebene für die Belange des Ostens einsetzen.
<i>Zum Beispiel wie?</i>
Platzeck: Indem ich etwa die Unterschiede bei Renten und Gehältern zum Thema mache. 21 Jahre nach der Wende ist es niemandem zu erklären, dass es noch in vielen Wirtschaftszweigen Ost- und Westtarife gibt. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit und für Männer und Frauen – das muss bundesweit gelten.
<i>Die SPD im Bund kommt nur sehr mühsam aus ihrem 23-Prozent-Tief nach der letzten Bundestagswahl. Woran liegt das?</i>
Platzeck: Das sehe ich nicht so. Nach unserer herben Wahlniederlage 2009 hieß es in den Kommentaren unisono, es wird mindestens zwei Legislaturperioden dauern, bis sich die SPD von diesem Tiefschlag erholt hat. Heute, nur zwei Jahre später, diskutiert ganz Deutschland, welcher Sozialdemokrat der nächste Kanzler werden könnte. Das zeigt doch, was die Leute uns zutrauen.
<i>Wer ist denn Ihr Favorit für die Kanzlerkandidatur?</i>
Platzeck: Ich bin froh, dass wir ein überzeugendes Personalangebot haben. Aber es ist noch nicht die Zeit, sich auf einen Namen festzulegen. Der Parteivorsitzende wird zum geeigneten Zeitpunkt den geeigneten Kandidaten vorschlagen.
<i>Wie lange lässt sich das durchhalten? Auf dem Bundesparteitag wird es ein regelrechtes Kandidatenschaulaufen geben. Irgendwann nutzt sich das ab.</i>
Platzeck: Da wird mir viel zu viel hineininterpretiert. Auf unseren Parteitagen haben zuletzt immer sowohl Sigmar Gabriel als auch Frank-Walter Steinmeier und Peer Steinbrück Reden gehalten. Es wäre doch ein Unding, wenn einer von denen jetzt nicht sprechen würde!
<i>Den SPD-Linken reicht der Vorschlag der Parteiführung, den Spitzensteuersatz auf 49 Prozent zu erhöhen, nicht aus. Sie drängen auf eine Reichensteuer. Was halten Sie davon?</i>
Platzeck: Auch Steuerpolitik muss Maß und Mitte haben. Ich halte den Vorschlag eines Spitzensteuersatzes von 49 Prozent für sinnvoll. Starke Schultern müssen mehr tragen. Aber sie dürfen auch nicht überladen werden.
<i>Nach dem Regierungswechsel in Berlin führen Sie das letzte rot-rote Kabinett in Deutschland. Ist diese Konstellation ein Auslaufmodell?</i>
Platzeck: Darüber soll sich einen Kopf machen, wer will. Meine Erfahrungen vor Ort sind klar: Wir arbeiten mit den Kollegen der Linken sehr gut zusammen, unsere Wahlversprechen haben wir größtenteils erfüllt – Schüler-Bafög, mehr Lehrer, Mindestlohn bei öffentlichen Aufträgen sind alles Beiträge zu mehr sozialer Gerechtigkeit.
<i>Innerhalb der Linken gibt es gerade heftigen Streit um die Energiepolitik. Wirtschaftsminister Christoffers steht unter Beschuss, weil er – wie Sie – an der klimaschädlichen Energiegewinnung mit Braunkohle in der Lausitz festhalten will. Läuft das auf einen Koalitionskrach zu?</i>
Platzeck: Innerparteiliche Diskussionen sind nichts Unnormales. Aber es gibt immer eine Richtschnur des Handelns – das ist der Koalitionsvertrag.
<i>Darin steht aber, dass es neue Kraftwerke nur bei deutlicher Senkung des Kohlendioxid-Ausstoßes geben soll. Das ist mit einem neuen Kraftwerk in Jänschwalde und ohne die CCS-Technologie schwer möglich. Müssen Sie sich von Ihren Klimazielen verabschieden?</i>
Platzeck: Der ganze Energiesektor hat sich in den letzten Monaten gravierend verändert. Klimaschutz bleibt ein wichtiges Ziel, Versorgungssicherheit und Preisstabilität des Stroms werden dazukommen. Ansonsten bleiben wir nicht Industrieland und verlieren die Quelle unseres Wohlstands. Das muss ein verantwortlicher Politiker berücksichtigen.
<i>Zum Schluss eine Frage zum aktuellen Thema Rechtsextremismus. Sie haben sich in der Debatte wiederholt zu Wort gemeldet und vor einer Stigmatisierung des Ostens gewarnt. Aber gibt nicht gerade die Thüringer Neonazi-Zelle und die Häufung rechtsradikaler Gewalt in den neuen Ländern den Kritikern recht?</i>
Platzeck: Ich leugne überhaupt nicht, dass wir im Osten mehr solcher Ereignisse haben. Ich wehre mich nur gegen Vereinfachungen. Wer das Thema auf die Ost-West-Schiene setzt, eröffnet falsche Fronten. Schauen Sie sich die Nazi-Führer in Mecklenburg und Sachsen an, die kommen häufig aus dem Westen. Solingen, Mölln und Lübeck liegen auch nicht im Osten.
<i>Was muss Ihrer Meinung nach getan werden?</i>
Platzeck: Wir haben in Brandenburg inzwischen ein ganz anderes zivilgesellschaftliches Engagement. Hier ist es uns zum Beispiel gelungen, die Rechtsextremen sowohl aus dem Parlament zurückzudrängen als auch aus der Öffentlichkeit – denken Sie an Halbe. Ich möchte, dass wir die Menschen ermutigen, die sich engagieren, und nicht mit platten Erklärungen lähmen.
<i>Befürworten Sie einen neuen Anlauf für ein NPD-Verbot?</i>
Platzeck: Wir in Brandenburg befürworten das schon lange, vielleicht kommen wir jetzt ja auch voran. Ich weiß, dass wir damit nicht das Problem in manchen Köpfen lösen, aber ich sehe nicht ein, dass diese antidemokratische Organisation auch noch mit Steuergeldern unterstützt wird.]]></content:encoded>
			<category>spd-brandenburg.de</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 04 Dec 2011 17:07:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
	</channel>
</rss>
<!-- Parsetime: 0ms -->
