Brandenburg
in guten Händen.

CDU-Kandidatin kämpft gegen CDU und CDU-Kanzlerin

Ex-CDU-Landesvorsitzende Ludwig sucht weiterhin die Nähe zur AfD

Die CDU-Bundestagskandidatin und frühere CDU-Landesvorsitzende Saskia Ludwig hat sich in einem gemeinsam Interview mit AfD-Chef Alexander Gauland in der rechtsnationalen Zeitung „Junge Freiheit“ sowohl gegen die CDU als auch gegen die CDU-Kanzlerin positioniert. Stattdessen lässt sie sich von AfD-Chef Alexander Gauland loben. Dazu erklärt die Brandenburger SPD-Generalsekretärin Klara Geywitz: „Sie kann’s nicht lassen: Die CDU-Bundestagskandidatin Saskia Ludwig sucht erneut die Nähe zur rechtspopulistischen AfD.

In einem gemeinsamen Gespräch mit AfD-Chef Alexander Gauland wirft sie ihrer eigenen Bundeskanzlerin vor, Deutschland in die falsche Richtung zu führen. Weltoffene und liberale Politik bezeichnet sie als ,Utopie der Achtundsechziger-Bewegung‘. Sie macht deutlich, wofür sie als Bundestagskandidatin in Potsdam stehen will: für die alte, erzkonservative CDU.

Mit ihrer Kampfansage an die eigene Bundeskanzlerin isoliert sich Frau Dr. Ludwig innerhalb ihrer eigenen Partei immer weiter. Gegen Merkel zu stänkern und gleichzeitig für die CDU in den Bundestag zu wollen, das passt nicht zusammen. Mit ihrer speziellen Sicht auf die Welt ist Saskia Ludwig offensichtlich politisch heimatlos geworden.“