Brandenburg
in guten Händen.

SPD-Landesvorstand will Lohngerechtigkeit für alle Frauen in Deutschland

Der Landesvorstand der Brandenburger SPD hat sich auf seiner gestrigen Sitzung einstimmig dafür ausgesprochen, die Lohngerechtigkeit für Frauen per Gesetz bundesweit durchzusetzen. Dazu erklärt die Brandenburger SPD-Generalsekretärin Klara Geywitz: „Bundesweit verdienen Frauen für gleichwertige Arbeit 21 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen. In Brandenburg liegt der Unterschied zwar nur bei 6 Prozent, aber auch dieser ist durch nichts gerechtfertigt. Wir wollen die Ungleichbehandlung von Frauen und Männern beim Gehalt durch gesetzliche Maßnahmen bundesweit beenden. Der Grundsatz, dass für gleiche und gleichwertige Arbeit auch gleicher Lohn gezahlt werden muss, ist für uns nicht verhandelbar.

Mit dem ‚Gesetz für mehr Lohngerechtigkeit zwischen Frauen und Männern‘ hat die SPD kürzlich auf Bundesebene in zähen Verhandlungen gegen CDU und CSU durchgesetzt, dass Beschäftigte in Betrieben mit mehr als 200 Beschäftigten künftig Auskunft darüber verlangen können, wie viel Geld ihre Kollegen in vergleichbaren Positionen verdienen. Wir begrüßen das neue Gesetz. Es schafft Transparenz und wird das Prinzip „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ stärken.

Wir wollen aber noch einen Schritt weiter gehen. Lohngerechtigkeit zwischen Frauen und Männern bedarf einer grundsätzlichen gesetzlichen Regelung auf Bundesebene. Denn gerade Länder wie Brandenburg sind von einer eher mittelständischen Wirtschaft geprägt, in denen der Großteil aller Betriebe weniger als 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat. Auch diese Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben ein Recht auf gleichen Lohn für gleiche Arbeit. Leider lehnen CDU und CSU dies bisher ab. Für uns Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten ist jedoch klar: Alle Frauen verdienen 100 Prozent!

Gerechtigkeit, auch Lohngerechtigkeit, ist eine Grundvoraussetzung für eine starke Gesellschaft. Dies werden wir im Bundestagswahlkampf deutlich machen. Es ist Zeit für mehr Gerechtigkeit.“

Beschluss: "Alle Frauen verdienen 100 Prozent!"