Brandenburg
in guten Händen.

Martin Schulz besucht Brandenburg

Foto: Marco Urban

Als erstes ostdeutsches Bundesland hat SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz am Mittwoch Brandenburg besucht. Beim Besuch des Familienunternehmens Pedag International in Königs-Wusterhausen hob Martin Schulz die Bedeutung des Mittelstandes für die Wirtschaft hervor. „Die Produktion ist beeindruckend“, sagte er nach der Besichtigung des Betriebs. 

Das Label „Made in Germany“ sei hier die Grundlage des Erfolgs. In Zeiten mit Abschottungstendenzen in vielen Ländern werde man mit Erfahrung und Qualität die besten Chancen haben. Es werde oft über die Giganten gesprochen, die kleinen und mittleren Firmen dürfe man aber nicht aus den Augen verlieren, sagte Schulz. In dem Unternehmen arbeiten rund 170 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Martin Schulz hob hervor, dass in kleineren und mittleren Firmen in Deutschland zuletzt die meisten neuen Arbeitsplätze entstanden seien. Umso wichtiger sei es ihm, dass diesen Unternehmen Respekt und Unterstützung zukomme. 

Am Nachmittag besuchte Martin Schulz das Netzwerk Gesunde Kinder in Lübben und sprach mit ehrenamtlichen Patinnen des Netzwerkes. Beim anschließenden Ehrenamtsempfang in der Spreewaldklinik Lübben zeigte er sich vom Engagement der Netzwerk-Patinnen begeistert: "Ich habe selten eine so beeindruckende Präsentation erlebt. Hier wird eine ganz tolle Arbeit geleistet, mit Vorbildcharakter für ganz Deutschland.“ Begleitet wurde Kanzlerkandidat Martin Schulz u.a. vom Brandenburger SPD-Landesvorsitzenden Dietmar Woidke und der Bundestagskandidatin Sylvia Lehmann.