Brandenburg
in guten Händen.

Ina Muhß

Ina Muhß

Sprecherin für Arbeitsmarktpolitik und Frauen- und Gleichstellungspolitik

Geboren: 10. September 1957 in in Wittstock/Dosse
Familie: verheiratet, drei Kinder, zwei Enkel
Beruf: Buchbindemeisterin, Diplom-Sozialpädagogin, Landtagsabgeordnete

Zur Person

Ich bin in Wittstock/Dosse geboren und aufgewachsen und lebe immer noch in dieser Stadt, im gleichen Haus. Ich stamme aus einer Familie, die in Wittstock seit mehreren hundert Jahren ansässig ist.
Ich habe den Kindergarten und zwölf Jahre die Schule besucht und 1976 das Abitur abgelegt. Danach habe ich ein berufspraktisches Jahr beim Autobahnbaukombinat Nord absolviert und bin dann zum Bauingenieurstudium nach Weimar gegangen. Aus familiären Gründen habe ich Weimar nach 4 Semestern verlassen und eine Ausbildung zur Industriekauffrau, sowie die oben genannten Berufe alle berufsbegleitend erlernt und abgeschlossen.
„Nebenbei“ habe ich geheiratet, 3 Kinder bekommen und groß gezogen und ab 1995 auch noch zahlreiche Pflegekinder. Nach 1990 war ich mehrere Jahre arbeitsuchend. Meinen ersten Job nach der Wende bekam ich 1998 bei MITROPA als Kellnerin im ICE. Durch die Aufgabe mit den Pflegekindern ergab sich dann aber eine Anstellung als Erzieherin in einer Wohngruppe und später als Projektleiterin in der DGB-Jugendbildungsstätte Flecken Zechlin.

Was mir wichtig ist

Unabhängig von meiner beruflichen Arbeit war ich immer auch gesellschaftlich aktiv. Ich bin 1973 in die örtliche FFW eingetreten, war 20 Jahre Elternsprecherin in allen Schulformen, Stadtführerin, ehrenamtliche Betreuerin und nun schon lange Vorsitzende des Wittstocker Betreuungsvereins und seit 2003 bin ich auch politisch aktiv als Stadtverordnete und seit 2008 im Kreistag. Erst auf der Liste, dann als Mitglied der SPD. In der Stadt bin ich Vorsitzende des Finanzausschusses und seit 2010 im Landtag.
Ich bin auch Mitglied im Bündnis „Wittstock bekennt Farbe“ und das ist mir besonders wichtig, denn eine ländlich geprägte Region wie z.B. die Prignitz, benötigt eine ausgeprägte Willkommenskultur noch viel mehr als die Ballungsräume. Nur durch Zuzug von Menschen die genau diese weite, schöne Landschaft gut finden und hier auch Chancen erkennen, wird unsere alte, geschichtsträchtige Kulturlandschaft überleben können. Und durch gute, schnelle Verkehrsverbindungen, die ich als Hauptschlagadern des Landes sehe zum Herzen, den Ballungsräumen.

Wovor ich keine Angst

habe ist der demografische Wandel. Die Entwicklung ist wie sie ist und wir haben den Auftrag, diesen Wandel zu organisieren. Dazu bedarf es Mut, Ideen und Entschlossenheit und viel ehrenamtliches Engagement. Daran will ich mit arbeiten.

Wovor ich Respekt habe

Die finanzielle Situation unseres Landes wird in absehbarer Zeit schwieriger: weniger Zuweisungen (Solidarbeitrag, SoBeZ, Länderfinanzausgleich) und mehr Ausgaben (z.B. Pensionen, Zinsen) sind zu erwarten und es werden Prioritäten gesetzt und Entscheidungen getroffen werden müssen, die nicht leicht fallen werden.

Mein Ziel

Ich möchte weiterhin daran mitarbeiten, diese Herausforderungen für Brandenburg zu meistern. Mein besonderes Augenmerk liegt dabei auf den ländlichen Regionen.