Brandenburg
in guten Händen.

Günter Baaske, MdL
© Oliver Lang

Günter Baaske, MdL

Geboren: 17. Oktober 1957 in Belzig
Familie: vier Kinder
Beruf: Lehrer

Zur Person

Bereits während meiner Schulzeit wusste ich: ich möchte später einmal mit Menschen und am liebsten mit Kindern arbeiten und so studierte ich nach meinem Grundwehrdienst die Fächer Physik und Mathematik in Potsdam. Ich war leidenschaftlich gerne Lehrer, und möchte die Arbeit vor allem mit den Kindern, die etwas ungewöhnliche Startchancen durch eine Behinderung hatten, nicht missen. Doch die politische Wende bedeutete auch für mich, so wie für viele Menschen in unserem Land, eine Neuorientierung. Ich wollte mitgestalten und gemeinsam mit vielen anderen Mittelmärkern etwas für unsere Region, für eine bessere Lebenssituation der Menschen hier bewegen.
1989 startete ich mein politisches Leben als Mitbegründer des „Neues Forum Belzig“ und gründete die SDP (heute SPD) im Kreis Belzig mit. Von der Pike auf lernte ich in unterschiedlichen Funktionen auf Orts-, Kreis-und Landesebene die Sorgen und Nöte aber auch das Engagement und die Leidenschaft der Menschen mit- und füreinander in Potsdam-Mittelmark und Brandenburg kennen. Entscheidend war dabei für mich immer, die täglichen Fragen von der praktischen Seite des Lebens zu betrachten, lebensnahe Lösungen zu entwickeln und das Miteinander nicht aus den Augen zu verlieren. Das ist es, was meine Arbeit in den letzten Jahren bestimmte – ob als Sozialdezernent in Potsdam-Mittelmark bis 2002, als Landtagsabgeordneter ab 2004 oder als Sozial- und Arbeitsminister.

Was mir wichtig ist

Arbeitsmarktpolitik

Unsere Menschen müssen die Chance haben, ihr Leben selbstbestimmt und ökonomisch abgesichert zu führen. Dafür müssen die Weichen nicht nur weiter gestellt, sondern auch die Gleise ausgebaut werden. Das heißt für mich konkret: eine Ausbildung für unsere jungen Menschen, eine gerechte Entlohnung, ein hohes Niveau von Weiterbildungsmöglichkeiten und Angebote zur Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben.

Bildung

Gemeinsam mit der TGZ Fläming GmbH initiierte ich den „Treffpunkt Schule & Wirtschaft“ in dessen Folge der fest etablierte „AK Schule & Wirtschaft“ entstand. Projekte wie „Komm auf Tour“ zur Berufsorientierung für Achtklässler und auch das Projekt „Mentoring für Jugendliche“ zum Übergang von der Schule in den Beruf sind Maßnahmen, die ich gern begleite. Eine wichtige Voraussetzung für Wissensneugier und erfolgreiche Bildungsabschlüsse liegt aus meiner Sicht auch in der Motivation zum Lesen, deshalb bin ich immer wieder gerne beim Vorlesetag in Grundschulen.

Die Praxis

…deshalb gehe ich seit vielen Jahren für mindestens eine Urlaubswoche „In die Produktion“. So war ich schon beim Hochbau, der ökologischen Gebäudesanierung, habe im Tiefbau Straßen gepflastert, in der Werkstatt für behinderte Menschen mitgearbeitet, bei der Müllabfuhr blaue und graue Tonnen entleert, in Heimen alte Menschen stationär gepflegt und in Kitas die Kleinsten gewickelt und mit den Großen Fußball gespielt. Das erdet und hilft mir oft, die Menschen und ihre Sorgen und Nöte zu verstehen.